Die Legende von der Drachenburg

Wandstich vom Kampf
Wandstich vom Kampf

Es begab sich zu einer Zeit, als es noch Drachen, Ritter und Wagemut gab, dass ein Drache eine alte Burg in Besitz nahm. Diese Burg lag am äußersten Rande des Königreiches von König Detlef von Schlackshausen. So dauerte es lange, bis der König davon erfuhr.

Mit seinen tapferen Ritter machte er sich auf die lange beschwerliche Reise, um diesem Drachen den Garaus zu machen. Auf seiner Fahrt dahin hörte von den Greueltaten des Drachen, die von den Bewohnern in den schrecklichsten Farben geschildert wurden.

Angekommen machte er sich sofort auf, den Drachen zu erlegen, was sich aber als sehr schwierig erwies. Durch eine List gelang es ihm aber, den Drachen in die Enge zu treiben und mit beherzter Hilfe seiner Ritter, das Königreich von dem Übel zu befreien.

Ein alter Stich zeigt die schicksalshafte Begegnung.

 

Nach dem Tod des Drachen versiegte sein Blut. Stattdessen entsprang dort eine Heilquelle. So wurde am Fusse des Berges der Drachenburg der Ort Bad Detlefsheim gegründet.

Um aber nicht mehr an den Drachen zu erinnern, wurde die Burg dann umgetauft und bekam dann seiner Königin Andrea zu Ehren den Namen: die Andreasburg.

Böse Zungen behaupteten zwar, dass nur ein Drache gegen einen anderen ausgetauscht worden sei, doch dass ist wohl wirklich eine Legende!

 

Die Senner Gartenbahn-Gesellschaft hat die Burg mit einer Zahnradbahn erschlossen und zur Erinnerung an die besagte Legende, Figuren aufgestellt.